BG/BRG Lerchenfeld
Schulbezeichnung
Impressum |  Kontakt |  Neues |  Sitemap

Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal

Das Freilichtmuseum Maria Saal ist das älteste Museum seiner Art in Österreich und liegt im Herzen von Kärnten. Man findet dort bäuerliche Haus- und Hof-Formen aus den verschiedensten Regionen unseres Bundeslandes. Dadurch gewinnt man einen sehr guten Einblick in die Wohn- und Wirtschaftsweise vergangener Zeiten.
Neben vielen interessanten Bauernhäusern wird dem Besucher auch das bäuerliche Handwerk vor Augen geführt. Dort befinden sich so genannte Flodermühlen, die zu den ältesten Mühlenarten in Oberkärnten zählen, Kohlenmeiler (Holzstöße zur Holzkohlegewinnung) und ein Kalkofen. Bei dieser speziellen Ofenart wurde die Erde 10 cm tief ausgehoben und auf die entstandene Fläche legte man Kalksteine.
In den Rundgang durch das Kärntner Freilichtmuseum ist auch ein Naturlehrpfad integriert, auf dem man viele landestypischen Pflanzen und deren Lebensräumen kennen lernt.
Auf dem Gelände sind sechs Hofeinheiten, wobei jeder dieser Höfe aus mehreren Haupt- und Nebengebäuden besteht. Sie ergeben ein umfassendes Gesamtbild der historischen Altform eines Kärntner Bauernhoftyps.

Geschichte:

Schon seit 1930 bemüht man sich, ein Freilichtmuseum für Kärnten zu schaffen. Der Kärntner Feldforscher Dr. Oswin Moro (gest. 1941) und der Begründer des Kärntner Heimatmuseums, Hofrat Ferdinand Raunegger (gest. 1943) gaben hierzu die entscheidenden Anregungen und schufen im Jahre 1936 die ersten realen Grundlagen: das „Bodnerhaus“ in St. Oswald bei Bad Kleinkirchheim. So blieb die erste Hofeinheit aus einer typisch inneralpinen Landschaft, dem Nockgebiet, der Nachwelt erhalten.
Seither konnte dieses Unternehmen nach neuen regionalen und fachlichen Maßstäben weiter entwickelt werden. Das Kärntner Freilichtmuseum ist seit seiner Eröffnung am 22. August 1972 zu einer Kultureinrichtung geworden, für die sich die breite Öffentlichkeit immer stärker zu interessieren beginnt.

Helena Czell, 4a