BG/BRG Lerchenfeld
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BG/BRG Lerchenfeld hilft Waisen­kindern in Myanmar

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Um nachhaltige Entwicklungshilfe zu verstehen, wurde das Projekt „Hilfe für Myanmar“ begonnen. Prof. Walter Welz und Prof. Heimo Wolte wollten nicht nur über effektive Ent­wick­lungs­pro­gramme sprechen, sondern auch aktiv einen Hilfseinsatz in Manda­lay­/Myan­mar starten.
So wurde mit den Schülern der Klassen 6B, 6S, 7B und 8S und den Schülern des Wahl­pflicht­gegenstandes GWK ein aktives Hilfs­pro­jekt organisiert.
In erster Linie ging es darum, den Schülern klar zu machen, dass Ent­wicklungs­hilfe nicht als Le­bens­­­mittel­spende zu sehen ist, sondern dass es sich dabei um den nachhaltigen Transfer von Wissen (wie man z. B. selbst Lebensmittel anbaut oder eine Arbeitsqualifikation erwirbt, um selbst­­ständig Geld für Nahrung und Kleidung zu verdienen) handelt. Da aber der Staat Burma nur etwa 0,5 bis 1 % des BIP für die Bildung ausgibt (40 % für das Militär), ist es ganz besonders wichtig, hier unter­stützend einzugreifen.
Somit baten wir um Spenden von Schul­artikeln (Schreib­gerä­te) oder Geld­spen­den. Die auf das Spenden­kon­to einge­zahlten Be­trä­ge, die von Eltern, Schü­lern und Lehrern über­wie­sen wurden, wurden in burme­sische Währung um­ge­wechselt und stellten mit über 1,5 Millionen KIAT in Burma einen beträcht­lichen Wert dar. Dieser Be­trag und viele Sach­spenden wurden von uns persönlich den Kin­dern oder der Heim­leitung über­geben, wobei in die­sem Heim 123 Waisen­kinder unter­ge­bracht sind, die zwar unter einfachsten Ver­hältnissen leben müssen, aber eine gute Ausbil­dung genießen und ein, wenn auch bescheidenes, neues Zu­hau­se gefunden haben.
Beeindruckend waren die Übergabe der Ge­schen­ke und die Besichtigung des Wai­sen­­heimes, denn der spürbar herz­liche Empfang der singenden und beten­den Waisenkinder, die sich über klein­ste Geschenke freu­ten, berührte uns tief und wir erleb­ten, wie mit ge­ringen Wer­ten große Freude geweckt wurde. Unsere Kinder sollten einige Zeit die Welt der burmesischen Kinder erle­ben, und vieles im Weltbild unserer Jugend würde sich ändern. Dieses Hilfs­projekt Myanmar wird in unserer Schule fortgesetzt. Vor allem in der jetzigen Situation erzielt auch eine kleine Hilfe in diesem Land große Wirkung.

Prof. H. Wolte und Prof. W. Welz