BG/BRG Lerchenfeld
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Certamen Ciceronianum Arpinas 2009

Lebendiges latein"Discipule, quo vadis?" Diese Frage stellten wir uns, als wir am 13. Mai 2009 um 23:38 Uhr vom Klagenfurter Hauptbahnhof mit großer Erwartungshaltung und voller Tatendrang und Selbstvertrauen in unser Abenteuer aufbrachen.
Nach unserer Ankunft in Rom am folgenden Tag um ca. 9:00 Uhr trafen wir einen Salzburger Lehrer und dessen zwei Schüler, mit denen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt besichtigten. Am späten Nachmittag, nachdem wir viele schöne Bauwerke gesehen und Stunden verbracht hatten, ging es weiter zu unserer Unterkunft nach Fiuggi.

Am nächsten Tag (Freitag, den 15.5.) kamen wir zum ersten Mal nach Arpino, wo Marcus Tullius Cicero geboren wurde. Dort mussten wir eine fünfstündige Klausur hinter uns bringen, die uns psychisch und physisch das Letzte abverlangte, an unsere Grenzen führte und dann zur Erkenntnis brachte: "Scio nescio!" Anschließend durften wir die Akropolis von Arpino besichtigen und uns während des Nachmittags etwas erholen, bevor wir am Abend müde und zufrieden ins Bett fielen.

Der Samstag diente der Erholung und war geprägt vom Besuch auf Montecassino, langen Busfahrten und einem abendlichen Straßenfest in Arpino, das sich im Ausnahmezustand befand. In Montecassino, dem ersten Benediktinerkloster überhaupt, kamen wir neben der Besichtigung schöner Klosteranlagen auch in den Genuss, einen Gottesdienst mit lateinischer Predigt besuchen zu dürfen, die für uns den Höhepunkt der Reise aus lateinischer Sicht darstellte.

Am Sonntag fuhren wir schon früh nach Arpino, wo die Siegerehrung stattfand, welche wir ruhig und ohne jegliche Nervosität mitverfolgen konnten. Anschließend erwartete uns eine weitere elendslange Busfahrt, die uns zurück nach Rom bringen sollte. Während wir die kurvigen Bergstraßen der Region in Richtung Hauptstadt passierten, fragten wir uns zeitweilig, ob wir unser Ziel je erreichen würden, dabei konnten wir uns unserer Ankunft doch sicher sein, denn bekanntlich "führen ja alle Wege nach Rom!" Dort angekommen, nützten wir die uns verbliebene Zeit dank der stets spannend und interessant gestalteten Führung unserer Lehrer in bestmöglicher Weise! Am frühen Abend stiegen wir wieder in den Zug, um die Heimfahrt anzutreten. Eine sehr informative Reise, die zweifelsohne unseren Horizont auf wertvolle Art erweitert hatte, neigte sich ihrem Ende zu und im Nachhinein können wir mit Stolz und Zufriedenheit von uns behaupten: "Semper aliquid haeret!"

Florian Reiter, Daniel Kastrun, 7A