BG/BRG Lerchenfeld
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Berufsorientierung 4E

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Im Rahmen der integrativen Berufsorientierung haben wir am 15. April 2009 mit unserem Klassenvorstand Prof. Biedermann und unserem Geografie-Lehrer Prof. Höggerl eine Betriebsbesichtigung der ÖBB in Villach durchgeführt. Dank der entsprechenden Vor- und Nachbereitung im Unterricht, aber vor allem Dank der hervorragenden Organisation unserer Betriebsbesichtung vor Ort durch Herrn Strauß und seinen Kollegen, wird uns dieser Tag sicher lange in Erinnerung bleiben.

Im Geografieunterricht haben wir einen weitgestreuten Fragenkatalog zu verschiedenen Aspekten einer Betriebsbesichtigung ausgearbeitet und diesen im Vorhinein Herrn Strauß übermittelt. In mühevoller Recherchearbeit ist es Herrn Strauß dann gelungen, am Tag der Betriebsbesichtigung all unsere Fragen zu beantworten, wodurch wir wertvolle Erkenntnisse über uns unbekannte Betriebsbelange erhalten konnten.

Nach erfolgter Anreise nach Villach, erhielten wir am Betriebsgelände des Technischen Service am Westbahnhof, Einblicke in die Logistik dieser Betriebssparte durch Herrn Raffel und sein Team. Wir konnten die modern ausgerüstete Servicehalle ebenso eingehend besichtigen, wie auch die gerade gewarteten Lokomotiven und Waggons. Der absolute Höhepunkt für uns war jedoch die Fahrt mit der Taurus 1016. Einigen von uns war es sogar gegönnt, dieses über 19m lange und 86 Tonnen schwere Ungetüm unter Aufsicht von Herrn Pleschberger und Svetnica, kurz zu steuern. Zwar erreichten wir nicht die Maximalgeschwindigkeit von 230km/h, aber trotzdem wurde für viele von uns ein Kindheitstraum wahr.

Danach marschierten wir zurück zum Hauptbahnhof Villach, wo wir weitere Details über INFRA.Service und die ÖBB von Herrn Strauß, Herrn Mikl und Herrn Pöcher erhielten. Im Rahmen dieses Vortrages wurden wir auch über die Gefahren informiert, denen sich sogenannte Waggonsteiger aussetzen. Nur einen Tag vor unserer Betriebsbesichtigung, wurde in Niederösterreich ein Jugendlicher durch eine solche Aktion schwerstens verletzt. 15.000 Volt, das 65-Fache einer Haushaltssteckdose, sind in den meisten Fällen absolut tödlich. Und trotzdem wird diese Gefahr von Jugendlichen unterschätzt bzw. ignoriert und so sind Jahr für Jahr 2 bis 3 Tote zu beklagen. Hände weg von ‚Mutproben‘ dieser Art.

Nach diesem Film, der uns alle sehr betroffen gemacht hat, wurden wir von der ÖBB-Villach noch zu einem hervorragenden Mittagessen in der Betriebsküche eingeladen. Bei Wiener Schnitzel und einer ausgezeichneten Nachspeise konnten wir das Gesehene und das Gehörte nochmals mit unserer Freunden diskutieren.

Abschließend möchten wir uns nochmals herzlich bei der ÖBB für die Großzügigkeit und die ausgezeichnete Organisation unserer Betriebsbesichtung bedanken. Ein Dankeschön auch unseren Begleitlehrern Prof. Biedermann und Prof. Höggerl.
Die Einblicke, die wir dadurch gewinnen konnten, werden mit Sicherheit dazu führen, dass wir das verzerrte Bild, das manche Medien über die ÖBB zeichnen, kritisch hinterfragen werden.

Klasse 4E